Regierungspräsidentin lobt die Sekundarschule

Regierungspräsidentin lobt die Sekundarschule Marianne Thomann-Stahl anerkennt: Stadt investiert viel Geld in die Bildung der Jugend

Lage. „Die Sekundarschule Lage befindet sich in einer heraus­fordernden Situation, weil sie in Konkurrenz zu anderen Schulen steht. Aber ich bin mir sicher: Die Sekundarschule ist eine sehr gute Schule mit einer phänomenalen Ausstattung. Die Eltern kön­nen sicher sein, dass ihre Kinder hier die bestmögliche Förderung erhalten.“ Für Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl ist die Sekundarschule Lage ein schulisches Bildungsangebot, das sich hinter anderen Schulen im Stadtgebiet und anderen Sekundarschulen im Regierungsbezirk keinesfalls zu verstecken braucht.
Bei einem Besuch der Schule am Montag, 15. Januar 2018, informierte sich die Leiterin der Detmolder Bezirksregierung gemeinsam mit Bürgermeister Christian Liebrecht, Schuldezernent Tors­ten Schätz und dem städtischen Schul-Fachbereichsleiter Klaus Landrock über den inzwischen fast abgeschlossenen Aufbauprozess der Schule. Diese hatte ihren Betrieb im Sommer 2013 mit Schuljahresbeginn 2013/14 aufgenommen. Zur Zeit besuchen rund 430 Mädchen und Jungen die Sekundarschule.
Bei verschiedenen Unterrichtsbesuchen an beiden Schulstandorten (Friedrichstraße und Brahmsstraße) erhielt Frau Thomann-Stahl jetzt einen Einblick in die Unterrichtspraxis. Dabei legten Schulleiter Armin Zeller, seine Stellvertreterin Ute Kuhlmann und Manuela Ziegler, Abteilungsleiterin der Jahrgänge 5 bis 7, Wert darauf, den Besuchern das Schulmotto „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ anschaulich zu vermitteln. Schulleiter Zeller verdeutlichte der Regierungspräsidentin, dass die Sekundarschule ein Lernangebot auf unterschiedlichen Niveaustufen anbiete und sich darum bemühe, unterschiedliche Profilierungen sicherzustellen. Wesentliche Säulen der Unterrichtspraxis seien das besondere Konzept des Lernbüros, das Differenzierungsangebot sowie das Medienkonzept des gezielten digitalisierten Lernens, welches dank der hochwertigen Ausstattung auch tatsächlich umgesetzt werden könne. Zum Beispiel seien vom Schulträger - das ist die Stadt Lage - 25 Laptops zur weiteren Digitalisierung des Lernens bereitgestellt worden.
Schulleiter Zeller fasste zusammen, dass das Kollegium deutlich wahrnehme, dass der Schulträger fest hinter der Sekundarschule stehe. Dieses Engagement der Stadt für die Sekundarschule sei zugleich ein wichtiges Signal an die Eltern, dass sie und ihre Kinder sich auf städtische Unterstützung verlassen könnten, sofern es die Schule betreffe.
Den Pädagogen und auch den städtischen Vertretern versicherte Regierungspräsidentin Thomann-Stahl, dass sie schon beim Betreten der Schule einen sehr guten Eindruck gewonnen habe. Schulgebäude und Schulgelände machten einen „hervorragenden Eindruck“, die Schüler hätten freundlich gegrüßt und auch das Verhältnis zwischen Lehrerschaft und Schülerschaft sei offensichtlich harmonisch, soweit sie das bei den Unterrichtsbesuchen in der Kürze der Zeit habe beurteilen können. Die Regierungspräsidentin: „Das System stimmt hier.“

„Klein und überschaubar“
Schuldezernent Torsten Schätz berichtete, dass es in ganz Ostwestfalen-Lippe 22 Sekundarschulen gebe. Diese Schulform sei seit einigen Jahren „am Markt“. Viele Eltern würden die Schulform Sekundarschule begrüßen, weil diese Schulen in der Regel „kleiner und überschaubarer“ seien als Gesamtschulen.
Ihm sei bekannt, so Schätz, dass es trotz der Inklusionsanforderungen an das Schulsystem mancherorts an Sonderpädagogen fehle. So auch an der Sekundarschule Lage, für die laut Plan drei Sonderpädagogen vorgesehen seien. Tatsächlich gebe es aber nur zwei. Momentan würden Formen der „berufsbegleitenden Zusatzqualifikation“ erarbeitet, um ausgebildeten Lehrkräften eine sonderpädagogische Zusatzqualifikation zu ermöglichen. Der Landesgesetzgeber habe diese Aufgabe erkannt, um weitere Möglichkeiten zu schaffen, dass Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf ein gelingendes gemeinsames Lernen ermöglicht wird.

Vernünftige Gebäude
Für die Stadt Lage sagte Schul-Fachbereichsleiter Klaus Landrock, dass die Stadt konsequent am Ausbau ihrer Sekundarschule arbeite. Zum Beispiel sei der 1956 in Dienst gestellte Schultrakt der jetzt auslaufenden Maßbruch-Hauptschule für die besonderen Lehr- und Lernbedürfnisse der Sekundarschule umgebaut worden. U.a. wurden Differenzierungsräume und die Lernbüros erstellt. Sowohl der Bürgermeister wie auch die von ihm geleitete Verwaltung arbeiteten nach Kräften daran, so Landrock, den Schülern und Lehrkräften vernünftige Gebäude bzw. eine „funktionierende Hardware“ bereitzustellen, damit die pädagogischen Seite eine wirksame und nützliche Software aufspielen könne.

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