
| 14.01.2010 - Mittsommernacht im neuen Gewand |
Lage-Kachtenhausen (wi). Seit 1996 - zuletzt im Jahr 2008 - wurde alle zwei Jahre das „Mittsommernacht-Fest“ als Open-Air-Fest auf dem Festplatz am Landgasthaus Niemann gefeiert. Diese auch „Haferbachfest“ genannte Veranstaltung für die Bewohner aus Kachtenhausen, Wellentrup und Ohrsen-Ehlenbruch präsentiert sich vom 25. bis 27. Juni 2010 in einem neuen Gewand, teilt Dirk Gerstendorf, Pfarrer der evangelisch-reformierten Johannesgemeinde Kachtenhausen, im aktuellen Gemeindebrief mit.
Dort schreibt Pfarrer Gerstendorf: „Es war zwar keine ganz einfache, aber letztendlich doch einmütig getroffene Entscheidung der Verantwortlichen: Die Mittsommernacht 2010 wird an einem neuen Festplatz in alleiniger Verantwortung der Vereine und Institutionen stattfinden.“ Man werde die Verantwortung für den gesamten Festablauf bei den Vereinen und Institutionen selbst ansiedeln. Gefeiert werde auf dem Gelände beim Sportzentrum des TuS Kachtenhausen. Die Neuausrichtung des Festes bringe zusätzliche Aufgaben für die Vorbereitungsgruppe, schreibt Pfarrer Gerstendorf in seinem Artikel. Das, was bisher das Landgasthaus Niemann als Festwirt übernommen habe, zum Beispiel Bierwagen, Würstchenbude, Mittagessen, müsse nun von den festausrichtenden Vereinen und Institutionen selbst abgedeckt werden. Beim jüngsten Vorbereitungstreffen sei es ermutigend gewesen zu sehen, „wie schnell und unkompliziert die neuen Aufgaben übernommen wurden. Jeder Verein, jede Institution bringt sich ein, so dass es für keinen zu viel wird.“ Der neue Festplatz biete „wesentlich mehr Möglichkeiten“. Zum Beispiel eröffne sich die Möglichkeit, zusätzliche Fahrgeschäfte für das Fest zu gewinnen. Bei der Mittsommernacht am Haferbach 2010 soll „bewusst an den traditionellen Bestandteilen, die zur Mittsommernacht einfach dazugehören,“ festgehalten werden: z.B. Fackelzug am Freitag und Tanzabend mit Live-Band am Samstag. Seit 1996 wird am Haferbach die Mittsommernacht gefeiert. Von Anfang an sollten Wellentrup und Ohrsen-Ehlenbruch ins Festgeschehen mit einbezogen werden, weshalb die Bezeichnung „Dorffest Kachtenhausen“ von den damaligen Organisatoren verworfen wurde. Ebenfalls war von Anfang an geplant, das Fest am Haferbach als Open-Air-Veranstaltung zu feiern. Der beste Zeitpunkt dafür war natürlich der Sommer. Folglich wählte man das Wochenende um die Mittsommernacht als Termin aus. So war der Name geboren, der eben nicht das sonst gebräuchliche Wort „Dorffest“ enthalten sollte. Man entschied sich für einen zweijährigen Turnus, weil der Organisationsaufwand einer solchen Veranstaltung sehr groß war und sämtliche Mitglieder des Vorbereitungsteams ihre Aufgabe ehrenamtlich und neben ihren regulären Berufen ausüben. Seit dem Jahr 2000 ist der Freitag als Festtag hinzugekommen, weil man merkte, dass das Fest gut angenommen wurde und eine Erweiterung seitens der Festgäste durchaus gewünscht wurde. |