
| 25.02.2010 - Tierschützern fehlt Geld |
Lage (wi). „Obwohl wir an allen Ecken und Kanten sparen und improvisieren - und sehr viel privat investieren - sind wir an einem Punkt, wo wir nicht mehr weiter wissen, weil das Geld fehlt.“ Mit diesem Hilferuf wendet sich Marianne Rautenberg, Vorsitzende des im September 2008 gegründeten Tierschutzvereins „Unsere Hände für 4 Pfoten“ an die Öffentlichkeit.
Seit Vereinsgründung seien „in rasantem Tempo die drängenden Tierschutzprobleme“ an den Verein herangetragen worden, sagt Marianne Rautenberg: „Wir haben all die vielen Tiere in Not aufgenommen versorgt und vermittelt. Wir nerven bevorzugt an Sonn-und Feiertagen oder bei Nacht und Nebel verschiedene Tierärzte bzw. Tierkliniken, lassen wöchentlich herrenlose Katzen kastrieren (oder Katzen von Leuten, die wirklich kein Geld für eine Kastration aufbringen können) und widmen uns nebenbei intensiv der Jugendarbeit.“ Jüngstes Beispiel der vom Verein geleisteten Hilfe sei das Hundebaby „Lola“. Marianne Rautenberg: „Lola ist ein kleines - fast reinrassiges - Labradorhundebaby, das ‚entsorgt‘ werden sollte.“ Lolas Geschichte sei typisch, so Marianne Rautenberg: „Eine junge Familie kauft sich dieses Hundekind von einem unseriösen Züchter. Die Kleine wird viel zu früh von der Mutter getrennt. Die Leute sind schnell mit der Haltung überfordert. Die Hundeliebe wird beendet. Sie wollen die kleine Lola so schnell wie möglich loswerden, egal wie.“ Glücklicherweise sei der Verein von tierlieben Nachbarn über diesen Fall informiert worden. Rautenberg: „Lola ist jetzt in einer unserer Pflegestellen untergebracht und soll nach tierärztlichem Check in liebevolle Hände vermittelt werden.“ Solche Aktivitäten (Versorgung der Pflegestelle mit Futter, tierärztliche Behandlung, Entwurmung und Entflohung) kosteten sehr viel Geld und führten den Verein an seine Grenzen. Nur Spenden könnten helfen. Die Bankverbindung laute: Konto-Nr.: 46255329, Sparkasse Detmold, BLZ 476 501 30. |